Einträge ‘Energiewendeverein’

Energiewendeverein mit neuer Schatzmeisterin

Donnerstag, Juli 30th, 2015

Bei der Delegierten- und Mitgliederversammlung am 16. Juli in Berg wurde Dr. Walter Kellner als erster Vorsitzender im Amt bestätigt. Dipl. Ing. Barbara Schärfl wurde zudem zur neuen Schatzmeisterin für den Energiewendeverein Landkreis Starnberg  gewählt. Barbara Schärfl löst damit Petra Slawisch ab, die dieses Amt in den vergangenen Jahren bekleidete und sich heuer u.a. aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl stellte. Schärfl möchte sich die Arbeit mit dem Vorstandsmtiglied Sebastian Pohl teilen, der seit Jahren die Mitglieder und die Datenbank des Vereins mit betreut und auch einschlägige Erfahrung als Kassier hat.

Vor der Delegierten- und Mitgliederversammlung nutzte der Energiewendeverein die Gelegenheit zu einer Besichtigung der Windrad-Baustellen auf den Wadlhauser Gräben. Auch die Presse ließ sich die Exkursion zu den Standorten der 4  geplanten hochmodernen Schwachwindturbinen nicht entgehen.

Die Vereinsmitglieder zeigten sich größtenteils erstaunt darüber, wie wenig Fläche für die Erschließlung und Zuwegung letztlich notwendig ist und wie grazil die derzeit höchsten Windräder Deutschlands in der baulichen Ausführung sind. So wurden die Bauteile am Lagerplatz und die Fundamente begutachtet, das Setzen eines Ringes an enem Standort konnte live in der beginnenden Abenddämmerung beobachtet werden. Im Vergleich dazu, so ist man sich einig,  sind Umgehungsstraßen echte, naturzerstörende Flächenfresser.

Herr Sing, Geschäftsführer der Bürgerwind Berg und Projektentwickler für diesen ersten Windpark im Landkreis Starnberg, führte die Gruppe über die Baustelle und erläuterte die vielen Fragen zum Projekt. Auch Bürgermeister Rupert Monn war mit von der Partie und schilderte seine Eindrücke. Die Gäste bestaunten die kolossalen Kräne in Aktion, freuten sich über diese Meisterleistung der Ingenieurskunst und den nun sichtbaren Baufortschritt. Die zum Zeitpunkt der Exkursion noch anhängigen Klagen sind inzwischen von den Gerichten abgewiesen worden, so dass der Fertigstellung des Windparks nichts mehr im Weg steht.

„Die Windräder sind für das Gelingen der Energiewende essenziell. Sie leisten für die Energieversorgung der Gemeinde Berg einen Anteil von gut 80 %. Hätte jede Gemeinde  nur ein paar Windräder, könnte die Energiewende zumindest im Strombereich ohne größere Probleme geschafft werden“, so das Fazit eines Mitglieds des Energiewnedevereins. Und dem stimmen wir gerne zu!

Inzwischen ist einer der Türme bereits über den Wald hinausgewachsen und  gut sichtbar. Auch in Mammendorf im Landkreis Fürstenfeldbruck wächst das 2. Windrad in die Höhe. Fährt man auf der A 96 Richtung Memmingen und blickt gen Süden,  sieht man im Allgäu ebenfalls immer mehr und schon sehr viele Turbinen. Und wenn man unvoreingenommen ist, muss man zugeben, dass sie sich aufgrund der schlanken Türme und langsam drehenden schlanken Rotoren doch sehr sanft in die hügelige Landschaft einfügen. Jedenfalls stören sie weit weniger den Blick, als eine wuchtige Kathedrale, ein trutziges Hochlager, ein nüchterner Gewerbepark oder gar ein Atomkraftwerk. Das wichtigste aber: Die Windräder können vollständig und rückstandslos wieder zurückgebaut, die Bauteile recycelt werden, und das dafür notwendige Kapital ist bereits in vollem Umfang vorhanden und sicher hinterlegt. Was man ja von Atomkraftwerken nicht behaupten kann.

Hier ein paar Eindrücke von der Exkursion und den Windradbaustellen auf den Wadlhauser Gräben …

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser: Evelyn Villing, Energiewende Landkreis Starnberg e.V.

Aktuelle Vorträge ab sofort im Mitgliederbereich

Donnerstag, März 6th, 2014

Mit einem neuen Service wartet der Mitgliederbereich der Energiewende Starnberg e.V. auf: Dort stehen ab sofort alle aktuellen Vorträge im PDF-Format zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Darüber hinaus bietet der Verein seinen Mitgliedern weiterhin die gewohnt große Auswahl an kostenlosen Informationen, Vorlagen und Werbeartikeln: Alles, was für die Vereinsarbeit benötigt wird, finden Sie hier von Logovorlagen (höhere Auflösungen bitte per E-Mail anfordern!), Flyern, Broschüren und Mitgliedsanträgen bis hin zu vorrätigen Blanko-Vereinsplakaten zum individuellen Eindruck sowie Radiergummis oder Post-it-Blöcken mit dem Energiewende-Emblem.

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie noch weitere Informationen zum Mitgliederservice des Energiewendevereins? Schreiben Sie uns eine E-Mail!

EWV-Vorstandklausur in der Molkerei Andechs

Mittwoch, Februar 5th, 2014

Bis 2035 möchte sich der Landkreis Starnberg zu 100 % mit erneuerbaren Energien möglicht aus der Region versorgen, so der Beschluss des Kreistags von 2005. 2007 wurde der Energiewendeverein gegründet, in dem 13 der 14 Landkreisgemeinden Mitglied sind. Die Ziele sind noch längst nicht erreicht – es geht nur langsam voran. Und alle stellen sich die Frage: Können wir dieses Ziel überhaupt noch erreichen?

Am 01.02.2014 trafen sich die Energiewende-Aktiven des Landkreises zu einer Klausurtagung in der Molkerei in Andechs, um den aktuellen Stand auf dem Weg in die Energiewende zu bewerten und neue, machbare Wege einzuschlagen. Von 10 bis 16 Uhr tauschten sich die 15 Teilnehmer intensiv aus, diskutierten viele neue Ideen und legten mehrere konkrete Projekte fest, die 2014 realisiert oder zumindest angestoßen werden sollen. Alle waren sich einig: Die Energiewende ist möglich und zu schaffen – wenn alle Verantwortung übernehmen und gemeinsam handeln!

2. E-mobile Sternfahrt im Fünfseenland

Dienstag, April 2nd, 2013

Nach dem großen Erfolg im Jahr 2012 veranstalten auch dieses Jahr Energiewende Landkreis Starnberg e.V. und Energie-Genossenschaft Fünfseenland eG am Samstag, den 4. Mai 2013, die e-mobile Sternfahrt im Landkreis. Die Veranstaltung wird im Rahmen der Woche der Sonne, der größten Solarkampagne Deutschlands, stattfinden. Als Zielort der nachhaltigen Fahrt wurde der schön gelegene Biergarten “Maisinger Seehof” am Maisinger See gewählt. Auch Landrat Karl Roth wird mit einem e-Auto zur Veranstaltung kommen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen …

mit einem mobilen, nachhaltigen Fortbewegungsmittel wie Elektro-Auto oder Elektro-Roller, Pedelec, Fahrrad oder einfach zu Fuß auf ca. 12 Uhr Mittag zum gemütlichen Biergarten am Maisinger See zu kommen. Dort können dann E-Mobile ausprobiert, und Informationen ausgetauscht werden. Für Speis und Trank ist ebenfalls gesorgt. So können nicht nur die Akkus der elektrischen Fortbewegungsmittel, sondern auch die der Fahrer/innen im Biergarten wieder aufgeladen werden, so dass der Heimkehr am Abend in alle Himmelsrichtungen nichts im Wege steht.

Alle Informationen zur Sternfahrt finden Sie unter Genossenschaft/E-Sternfahrt

Verfasser: Energiewende Starnberg e. V.

Bild: E-mobile Sternfahrt 2012, Quelle: Dehnert

Workshop Kommunales Energie Management in Inning

Dienstag, Dezember 4th, 2012

Ein wirksamer und wichtiger Schritt der Energiewende in den Kommunen ist das Einsparen von Energie beim Heizen und beim Stromverbrauch und der schrittweise Umstieg auf regionale erneuerbare Energien. Das Kommunale Energiemanagement (KEM) ist das geeignete Instrument, um bei den kommunalen Liegenschaften gezielt den Energieverbrauch dauerhaft zu senken und die CO2-Emissionen zu reduzieren. Es ist notwendig zunächst die Energieverbräuche der kommunalen Gebäude zu erfassen und zu überwachen, damit mögliche und realisierbare Maßnahmen geplant werden können.

Eine komplette energetische Sanierung der Gebäude ist meist zu teuer oder wegen architektonischer Besonderheiten nicht möglich. Externe Experten können aber – aufbauend auf die Energieverbrauchswerte – Schwachstellen der bestehenden technischen Anlagen analysieren. Oft kann durch gering-investive Maßnahmen der Betrieb der Anlage entscheidend verbessert werden. Aber auch der Einbau von moderner Leit- und Regeltechnik oder einer Einzelraum-Temperaturregelung für Schulen (Heizen nach Stundenplan) sind technische Möglichkeiten, die sich schon nach wenigen Jahren amortisieren können.

In dem Workshop soll exemplarisch und praxisnah untersucht werden, durch welche technischen Maßnahmen der Energieverbrauch kommunaler Gebäude wirksam gesenkt werden kann, was diese Maßnahmen kosten und in welcher Zeit sie sich amortisieren.
Damit eignet sich diese Veranstaltung insbesondere für  MitarbeiterInnen der kommunalen Verwaltungen und Hausmeister, die für die Liegenschaften verantwortlichen sind.

Das Programm und das Anmeldefax finden Sie unter Gemeinsam Handeln/Veranstaltungen & Vorträge

Wir freuen uns auf Sie und bitten um eine verbindliche Anmeldung, für unsere Planung.