Einträge ‘Ökostrom’

BayWa r.e. erhält Auszeichnung für Energiewende-Engagement

Dienstag, November 4th, 2014

Die BayWa r.e. renewable energy ist mit dem neuen TÜV-Zertifikat „Wegbereiter der Energiewende“ ausgezeichnet worden. Im Rahmen des Pilotprojekts für die Entwicklung des neuen Siegels wurde das Unternehmen, gemeinsam mit seinen Tochtergesellschaften, auf die ökologische und nachhaltige Ausrichtung überprüft. Dabei wurden alle Geschäftsbereiche, unter anderem der Projektbereich, die technische und kaufmännische Betriebsführung, das technische Consulting und die Direktvermarktung, der Vertrieb von Ökostrom und Ökogas sowie innovative Eigenversorgungskonzepte getestet.

Zusammen mit zwei anderen Unternehmen, konnte die BayWa r.e. den TÜV SÜD von seinem Engagement für eine saubere Zukunft überzeugen. Ausschlaggebend war dabei vor allem die Verankerung der Ziele der Energiewende in den Unternehmenszielen und der Unternehmensplanung, der Anteil erneuerbarer Energien im Gesamtenergiemix, der Rohstoff- und Energieverbrauch, die Energieeffizienz sowie die flexiblen Energieversorgungssysteme.

„Wir freuen uns sehr über die Zertifizierung uns sehen unseren konsequenten Ausbau an praxisfähigen Lösungen und Dienstleistungen rund  um den Einsatz Erneuerbaren Energien bestätigt“, so Matthias Taft, der Vorsitzende der Geschäftsführung von BayWa r.e..

 

Quelle:
IWR Pressedienst

Bilder:
Artikelbild: Martin Berg / www.pixelio.de
TÜV Siegel: TÜV SÜD

Ab sofort im Landkreis STA: Fünfseenland-Strom

Donnerstag, Juli 11th, 2013

Die Energie-Genossenschaft Fünfseenland eG bietet ab sofort in Partnerschaft mit den Stadtwerken Landsberg einen eigenen Öko-Stromtarif an. Denn Strom aus der Region ist wettbewerbsfähig und gut für BürgerInnen, Gewerbe und Gemeinden. Ganz im Sinne “Unser Land – Unser Strom – Fünfseenland-Strom”.

Fünfseenland-Strom – ein Projekt der Energie-Genossenschaft Fünfseenland

Im Landkreis Starnberg kann Strom bisher entweder beim Grundversorger E.ON (großer Anteil Atomstrom) oder einem deutschlandweit tätigen Stromanbieter bestellt werden. Regionalen Strom gibt es nur in Inning mit den Stadtwerken Fürstenfeldbruck und in Gauting mit den Würmtalwerken. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger wünschen jedoch einen Anbieter aus der Region – für die Region. Sie möchten wissen, woher ihr Strom kommt und wollen, dass ihr Geld in der Region bleibt und vor Ort in eine nachhaltige Zukunft investiert wird: in Neubau, Ausbau und Modernisierung von regenerativen Energieanlagen.

Erfolgreicher, professioneller Stromvertrieb braucht jedoch starke und erfahrene Partner! Eine Partnerschaft mit den Stadtwerken Landsberg, ein rein kommunales Unternehmen am Westufer des Ammersees, war daher für die Energie-Genossenschaft Fünfseenladn naheliegend.

Die Stadtwerke Landsberg engagieren sich für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung. Und sie bieten Ökostrom zum fairen Preis. Der neue Fünfseenland-Strom ist zu 100 % regionaler Naturstrom und stammt ausschließlich von bayerischen Wasserkraftwerken. Der Ökostrom ist zertifiziert nach dem hohen TÜV-Süd-Standard.

Damit leisten die neuen Stromkunden und die Energie-Genossenschaft ab sofort ihren Beitrag zur Entlastung großer geplanter Stromtrassen aus Norddeutschland und Norwegen. Nicht nur Privatkunden , sondern auch Kommunen, Gewerbe- und Industriebetriebe im Fünfseenland können den neuen Ökostrom beziehen.

Die aktuellen Preise und weitere Informationen  finden Sie hier!

 

 

Appell an die Landkreis-Gemeinden zum Wechsel auf „echtem“ Ökostrom

Donnerstag, Dezember 6th, 2012

Der Verein Energiewende Landkreis Starnberg e. V. weißt im Zusammenhang mit der aktuellen Empfehlung zur Bündelausschreibung für den Strombezug des Bayerischen Städte- und Gemeindetags auf die Problematik der Erreichung der Energiewende-Ziele sowie die Vorteile des Bezugs von „echtem“ Ökostrom hin.

In dem Beschlussvorschlag, der vom Städte- und Gemeindetag erarbeitet wurde und der nun von den Gemeinden eine schnelle Entscheidung abverlangt, kann zwischen dem Bezug von konventionellem und „100 % Ökostrom“ unterschieden werden. Für konventionellen Strombezug könnte diese Bündelausschreibung sinnvoll und kostengünstig sein. Für den Bezug von Ökostrom dagegen seien die im Beschlussvorschlag aufgeführten Kriterien so formuliert, dass dort zwar höhere Kosten, nicht aber der vollständige ökologische Mehrwert produziert würde, warnt der Energiewende-Verein. Nach Meinung zahlreicher Experten, so z.B. auch vom Klimabündnis e.V., könne es sich nach den Kriterien, die im Vorschlag des des Bayerischen Städte- und Gemeindetags formuliert worden sind, nicht um „echten Ökostrom handeln.

Damit der Bezug von Ökostrom den vollständigen Zusatznutzen für den Klimaschutz hat, muss er nach Ansicht der Experten entsprechend zertifiziert sein und unter anderem folgende Kriterien erfüllen:

  • die Nachfrage nach Ökostrom muss zu einer Ausweitung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien führen, d.h. über die Strommenge hinausgehen, die aufgrund öffentlicher Fördermaßnahmen (EEG) ohnehin erzeugt wird. Zentrales Kriterium muss deshalb sein, dass die Stromanbieter mit einem Teil der Kundengelder neue, regenerative Anlagen fördern, denn nur so verändert sich die Struktur der Energieerzeugung
  • die Zeitgleichheit von Erzeugung und Verbrauch muss gegeben sein, um Regelenergie aus fossilen Energiequellen auszuschließen.

Der Energiewende-Verein empfiehlt deshalb, sich für zertifizierten Ökostrom und nicht für konventionellen Strom oder den Ökostrom-Vorschlag des Bayerischen Städte- und Gemeindetags  zu entscheiden. Nur so könnten Klima- und Ressourcenschutz sowie die beschlossene Energiewende in den Gemeinden weiterhin vorbildhaft vorangebracht werden, betont der Vereinsvorsitzende Knape. Die Entscheidungsalternativen der Gemeinden sollten nicht nur auf die Varianten der Bündelausschreibung in der vorliegenden Version beschränkt werden. Es können auch Versorger angefragt werden, die zertifizierten Ökostrom anbieten, der den oben erläuterten Kriterien genügt. Die Erfahrungen einiger Gemeinden, die diesen Ausschreibungsweg gewählt haben, zeigen, dass diese Stromqualität ohne wesentliche finanzielle Mehrbelastungen für die Gemeinden möglich ist. Eine Beschlussfassung soll noch dieses Jahr in den Kommunen erfolgen.

Quelle: Verein Energiewende Landkreis Starnberg e. V.

Foto: Energiewende

Bündelausschreibung für Ökostrom

Dienstag, November 27th, 2012

Noch dieses Jahr soll eine Beschlussfassung für die geplanten Bündelausschreibungen von Stromlieferverträgen vom Bayerischen Städte- und Gemeindetag erfolgen.

In dem Beschlussvorschlag (siehe unten) kann zwischen konventionellem und Ökostrom unterschieden werden. Für konventionellen Strombezug können diese Bündelausschreibungen sinnvoll sein. Für Ökostrom dagegen sind die aufgeführten Kriterien so formuliert, dass höhere Kosten ohne irgendeinen ökologischen Mehrwert produziert werden. Bitte beachten Sie deshalb unseren Hinweis, ebenfalls als Anhang zu dieser Mail.

Des Weiteren folgendes Angebot:

Im Rahmen des Projekts Buy Smart+, in dem das Klima-Bündnis Partner ist, können Kommunen von der Berliner Energieagentur zu umweltfreundlicher Beschaffung von Ökostrom und anderen Produkten beraten werden. Wenn sich eine Kommune für eine umweltfreundliche Beschaffung entscheidet, erhält sie als Pilotprojekt eine zugeschnittene vierstündige Schulung sowie einen kompetenten Ansprechpartner der Berliner Energieagentur für Fragen, die während des Beschaffungsprozesses zu Umweltaspekten auftreten.

Zum Download:

Bayern Musterbeschlussvorschlag

Hinweise der Klima-Bündnis-Geschäftsstelle zum Beschlussvorschlag des Bayerischen Städte- und Gemeindetages zur Ökostrombeschaffung

 

Quelle: Klimabündnis

Smart Meter werden grün

Montag, Dezember 5th, 2011

Neuer Energieanbieter jeda energie verbindet Ökostrom mit echtem Smart Metering.

Heute geht die Webseite der jeda energie GmbH online. Das Unternehmen mit Sitz in Dresden bietet seit diesem Herbst Strom aus 100% erneuerbaren Energien an. Von konventionellen Ökostromanbietern unterscheidet sich jeda energie vor allem durch seinen intelligenten Ökostromzähler. „Unsere Stromzähler wurden für den Einsatz mit Ökostrom entwickelt“ erklärt Jens Wagner, Gründer von jeda energie, mit einem Augenzwinkern. Damit ist jeda energie der einzige Anbieter deutschlandweit, der die Vorteile eines intelligenten Stromzählers mit denen von Ökostrom kombiniert.

Intelligente Stromzähler, sogenannte Smart Meter, sind elektronische Messgeräte, die den Stromverbrauch sekundengenau erfassen, speichern und weiter kommunizieren können. „Wir gehen den Ökostromgedanken einen Schritt weiter und vollziehen die Energiewende auch technisch“, beschreibt David Saige, der zweite Gründer von jeda energie, das neue Angebot. „Der intelligente Ökostromzähler ist ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Energieversorgung. Es wird notwendig sein, die Netzauslastung in Deutschland noch besser zu steuern. Leider müssen heute bereits Windräder vom Netz genommen werden, weil Erzeugung und Verbrauch nicht ausreichend aufeinander abgestimmt sind. Der Einsatz von intelligenten Ökostromzählern wird somit langfristig dazu beitragen, den Ausbau der erneuerbaren Energien weiter voranzubringen. “

Quelle: www.jeda-energie.de

Ökostrom: Vorreiterrolle zahlt sich aus

Freitag, Januar 21st, 2011

Die Energie-Kommune des Monats, Planegg, zeigt: Mit Erneuerbaren Energien können Gemeinden Geld sparen

Berlin, 21. Januar 2011 – Die oberbayerische Gemeinde Planegg ist für ihr Engagement als „Energie-Kommune“ des Monats Januar 2011 ausgezeichnet worden. Mit diesem Titel würdigt die Agentur für Erneuerbare Energien vorbildliche kommunale Energieprojekte und stellt sie auf dem Infoportal www.kommunal-erneuerbar.de ausführlich vor.

Im Januar geht die knapp 10.000 Einwohner zählende Gemeinde am südwestlichen Stadtrand von München in das zehnte Jahr der Versorgung aller öffentlichen Liegenschaften mit Strom aus Erneuerbaren Energien. Richard Richter, der Leiter des Bau- und Umweltamtes von Planegg, berichtet von einer allgemeinen Begeisterung für die ökologische Verantwortung: „Es freut meine Kollegen aus dem Bau- und Umweltamt und mich ganz besonders, dass im Planegger Gemeinderat immer wieder eine breite, parteiübergreifende Mehrheit bereit ist, beim Umwelt- und Klimaschutz eine Vorreiterrolle zu übernehmen.“

Die Freude steigerte sich noch, als Richter auffiel, dass der seit Januar 2011 für Privatkunden geltende Tarif des Grundversorgers E.ON Bayern höher liegt als jener der Naturstrom AG, von der auch die Gemeinde Planegg ihren Ökostrom bezieht. Dabei waren die Beweggründe beim Wechsel zur Naturstrom AG im Jahr 2002 noch ganz andere. „Wir waren und sind Überzeugungstäter, denn die öffentliche Hand hat eine Vorbildfunktion – auch in Sachen Energie“, kommentiert die amtierende Bürgermeisterin von Planegg, Annemarie Detsch.

Um sicher zu gehen, dass der Strom wirklich aus Erneuerbaren Quellen stammt, sollte man auf das Grüne Strom Label (GSL) achten. Es stellt sicher, dass Teile der Kundenbeiträge direkt in die Neuerrichtung von Anlagen der Erneuerbaren Energien investiert werden. Die Bürgermeisterin teilt diesen Ansatz einer vorausschauenden Wirtschaftspolitik: „Die Entscheidung für den Bezug von Ökostrom war für uns ein erster Schritt auf dem Weg zu nachhaltigem Wirtschaften.“

„Das Beispiel Planegg zeigt, dass Strom aus Erneuerbaren Energien schon heute häufig günstiger ist, als die Stromtarife der konventionellen Anbieter“, meint Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien anlässlich der Bekanntgabe der „Energie-Kommune“ des Monats. „Letztlich gilt für Kommunen ebenso wie für alle Verbraucher: Auf Erneuerbare Energien zu setzen zahlt sich aus“, so Mayers Fazit.