Einträge ‘Sanierung’

Ist das energieautarke Haus möglich?

Montag, November 28th, 2016

Wer energieautark wohnen möchte, nutzt allein lokal verfügbare Energieträger und lässt sich nicht mit Gas oder Öl beliefern. Stattdessen erwärmt etwa die Sonne das Warmwasse, und man gewinnt daraus auch Strom.

Nicht nur Neubauten können unabhängig von externer Energie werden, auch Häuser im Bestand lassen sich nachrüsten.

mehr Info hier

Quelle:ntv

Sanierungstreff-Besichtigung: Die Sonne ins Haus geholt

Dienstag, Juni 14th, 2016

Sanierungstreffs bieten Besichtigung eines sanierten Fertighauses an. Auftaktveranstaltung zur Woche der Sonne vom 17.-26.06.2016

Ein über viele Jahre hinweg in Etappen saniertes Fertighaus aus den 70er Jahren ist am 17. Juni um 17.00 Uhr im Rauscher Fußweg in Herrsching zu besichtigen.

Die Sanierungstreffs nutzen die Woche der Sonne für die Besichtigung eines Best-Practice-Beispiels. Die Interessenten haben dort die Gelegenheit, die ganze Palette möglicher Maßnahmen in der Praxis zu sehen und sich vom Besitzer die eingesparten Kosten sowie die neue Wohnqualität vorführen zu lassen.  Auch die Energie der Sonne wird in diesem Haus zur Warmwassergewinnung und Stromerzeugung genutzt. „Billig bauen war gestern – heute wird ehrgeizig saniert, am besten mit Nutzung von Sonnenenergie“, betont Klimaschutzmanagerin Josefine Anderer-Hirt. Sie möchte mit der Besichtigung Mut machen, die energetische und auch altersgerechte Sanierung nicht auf die lange Bank zu schieben. Das Positive dabei: Auch Mitnahmeeffekte in Sachen Einbruchschutz sind so möglich.

Die Teilnahme ist kostenlos, die genaue Adresse wird bei Anmeldung unter Tel 08151 148-352 bzw. an klimaschutz@lra-starnberg.de mitgeteilt.

Eine energetische Sanierung im Wohn-Gebäude muss gut durchdacht und geplant werden. Genau das wollen die Sanierungstreffs im Landkreis unterstützen: Im Herbst 2016 gibt es neue Termine in den Orten Gauting, Seefeld, Pöcking und Starnberg. Mehr dazu unter www.sanierungstreff.de .

 

Finanzspritze für Sanierung und Neubau

Montag, August 17th, 2015

KfW verbessert die Förderkonditionen – ab 1. Oktober wird der Neubau kommunaler Nichtwohngebäude gefördert

Die Bundesregierung will bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand erreichen. Dieses ehrgeizige Ziel erfordert von Gebäudeeigentümern hohe Investitionen für die Sanierung oder den Neubau. Finanzielle Unterstützung dafür bieten die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Am 1. August 2015 verbesserte die KfW für Wohngebäude die Förderkonditionen für das Programm „Energieeffizient Sanieren“ deutlich. Kommunen können zudem ab dem 1. Oktober 2015 auch Neubauten von Nichtwohngebäuden fördern lassen.

Die komplette News lesen Sie unter
http://www.bine.info/…

Besserer Gebäudestandard ohne Mehrkosten

Donnerstag, Juni 18th, 2015

„Passivhaus und Energie-Effizienzhaus plus: Den besseren Standard gibt es quasi umsonst“, so lautet die Botschaft eines Vortrags des Architekten und Passivhausplaners Gernot Vallentin.

Mit einer wirtschaftlichen Betrachtung der Gesamtkosten hatte Vallentin  kürzlich beim Treffen der Energieberater im Landkreis für eine energetisch hochwertigste Art des Bauens geworben. Die Kosten energetisch relevanter Komponenten hätten sich in den letzten Jahren so rasant nach unten  entwickelt, wie er am Beispiel der Fenster für Passivhäuser vorführte, dass z.B. Fensterelemente für den Gebäudestandard 2020 heute nur noch unwesentlich mehr kosten würden als Fenster nach ENEV 2014. Kosten für Lüftung und Steuerungs- und Regelungstechnik sind dabei diesem Trend zu folgen, so dass aus Kostensicht bald niemand mehr das Argument  „zu teuer“ gegen Passivhaus- oder Energieeffizienzhaus plus ins Feld führen kann.  „Ich krieg einen besseren Standard quasi umsonst,“ resümierte der weltweit gefragte Architekt aufgrund seiner Amortisations-Berechnungen und seiner  Erfahrungen, die er am Beispiel der Sanierung und Erweiterung eines Kindergartens verdeutlichte. Anbei der Vortrag von Gernot Vallentin zum Herunterladen als Teil1 (PDF-Datei 3 MB) und Teil2 (PDF-Datei 3,7 MB).

Thermografie-Spaziergänge im Fünfseenland 2015

Mittwoch, Januar 7th, 2015

Auch im neuen Jahr können alle Interessierten wieder unsere Energieberaterinnen und Energieberater bei ihren „Thermografie-Spaziergängen im Fünfseenland“ durch die einzelnen Landkreisgemeinden begleiten. Ausgestattet mit ihren Wärmebildkameras werden die Sachverständigen am Beispiel einzelner Gebäude Qualitätskontrollen durchführen und konkrete Wärmelecks ausfindig machen. Für Interessierte Hauseigentümer besteht auch diesmal wieder die Möglichkeit, ihr eigenes Domizil zur kostenlosen thermografischen Untersuchung anzumelden. Pro Gemeinde können maximal 4-5 Gebäude unter die Lupe genommen werden.

Deshalb ist eine Anmeldung erforderlich unter klimaschutz@LRA-starnberg.de oder Tel. 08151/148-352 bei Frau Anderer-Hirt, Klimaschutzmanagement am Landratsamt Starnberg.

Hier finden Sie eine Übersicht der einzelnen Termine:

Krailling 12.01.2015
Seefeld 15.01.2015
Feldafing 19.01.2015
Wörthsee 20.01.2015
Inning 22.01.2015
Andechs 22.01.2015
Gauting 26.01.2015
Pöcking 26.01.2015
Herrsching 27.01.2015
Berg 29.01.2015
Weßling 02.02.2015
Starnberg 03.02.2015
Gilching 05.02.2015

Treffpunkt ist jeweils um 17:00 Uhr vor dem Rathaus.

Mehr Informationen finden Sie hier!

 

Quelle: LRA Starnberg
Bild: LRA Starnberg

Effizienzhäuser sorgen für Zufriedenheit bei Mietern und Vermietern

Dienstag, März 4th, 2014

Nach einer Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (dena) und des ifeu-Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg schätzen sowohl Mieter als auch Vermieter die Vorteile energetisch sanierter Häuser.

Von den befragten Mietern empfehlen 95 Prozent den Einzug in ein Effizienzhaus. Als Grund wurde neben dem niedrigeren Energieverbrauch vor allem auch die Erhöhung des Wohnkomforts genannt. Das oftmals in den Medien thematisierte Phänomen der Schimmelbildung wurde bei kaum einem der Befragten festgestellt, im Gegenteil: Der Anteil der registrierten Fälle lag vor der Sanierung der Häuser mit 18 Prozent sogar weit höher (nach der Sanierung: zwei Prozent).

Auch seitens der Vermieter sieht man große Vorteile bei Effizienzhäusern: 84 Prozent aller Befragten stimmten der Aussage zu, dass sich eine energetische Sanierung positiv auf die Vermarktung auswirkt.

Befragt wurden bundesweit 102 Mieter und 79 Vermieter von Häusern mit Energieeffizienzstandard „Effizienzhaus 100“ oder besser auf der Effizienzhaus-Datenbank der dena. Alle Ergebnisse sowie weitere Informationen zum dena-Modellvorhaben Effizienzhäuser finden Sie hier.

 

Quelle: Deutsche Energie-Agentur (dena)
Bild: Rainer Sturm / www.pixelio.de

Energiewendeverein für Quartiersanierungskonzept beauftragt

Mittwoch, Juli 11th, 2012

Der Energiewendeverein Starnberg e.V. wurde für ein Quartiersanierungskonzept in Krailling beauftragt. Für die Reihenhaussiedlung zwischen Ringstraße, Ringweg und Franzstraße wird ab diesem Sommer ein energetisches Konzept erarbeitet. Damit folgt die Gemeinde Krailling der Anregung des Klimakonzeptes des Fünfseenlandes. Innerhalb eines Jahres soll dabei für ein Gebiet gleicher Bauart ein Konzept zur energetischen Sanierung der Gebäude entwickelt werden. Die Gemeinde erhält dazu einen Förderzuschuss durch die KfW-Bankengruppe.

Bereits Mitte April hatte es einen Informationsabend zur Vorstellung der Projektidee und eines möglichen Ablaufes durch den Energiewendeverein Starnberg e.V. gegeben. Eingeladen waren sämtliche Eigentümer der Siedlungen um die Ringstraße und Vogelsiedlung. Das Vorhaben stieß bei den Teilnehmern bereits im Vorfeld auf großes Interesse, rund 40 Eigentümer der Quartiere fanden sich hierzu im Sitzungssaal ein. Bei einer anschließenden Befragung zeigten mehr Bürger der Ringstraße an einer Konzepterstellung Interesse.

Ist das Projekt erfolgreich, ist eine Fortsetzung für die Vogelsiedlung oder ähnliche Quartiere durchaus denkbar.

Das erste Treffen fand beretis am 2.Juli mit den Anwohner der Ringstraße im Rathaus Krailling statt. Hier wurde den Bürgern der Ablaufplan für die einjährige Konzepterstellung vorgestellt. Die Architektinnen und Energieberaterinnen Petra Slawisch und Barbara Schärfl sowie Architekt Achim Füllemann  werden für die Gebäude des Quartiers den Energiebedarf und die Einsparmöglichkeiten sowie einen Sanierungsablauf mit damit in Zusammenhang stehenden Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten erarbeiten und vorstellen. Dazu wird es eine Reihe von Bürgerveranstaltungen und Workshops geben. Ebenso sind Fachvorträge über Altbausanierung, über Finanzierungsmöglichkeiten geplant und ein Vortrag über die ökologischen Aspekte von Baustoffen die für alle Bürger des Landkreises öffentlich sind.

Mit einer bereits begonnen Sanierung eines der Siedlungshäuser wird den Anwohnern der Weg eines Sanierungsvorganges vom Beginn der ersten Energieberatung bis zum Abschluss der fertigen Sanierung und den entstandenen Kosten vorgestellt. Hierzu gibt es Ende Juli/Anfang August einen Tag der offenen Baustelle für alle Bürger des Landkreises an dem die Fachleute für Fragen zur Verfügung stehen. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Auf der Homepage der Gemeinde Krailling www.krailling.de finden Sie im Unterpunkt Quartierssanierungskonzept Informationen rund um das Thema und werden ständig informiert über aktuelle Termine und Inhalte.

Alle Informationen finden Sie auch auf der Seite der Ortsgruppe Krailling.

Energetisch Sanieren: Kalter Winter sorgt für Heizkostenanstieg

Dienstag, März 1st, 2011

Jetzt aufgefüllte Fördertöpfe nutzen und energetisch sanieren

Nach Berechnungen der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) sind in vielen Haushalten die Heizkosten für das Jahr 2010 stark gestiegen, je nach eingesetztem Energieträger um bis zu 40 Prozent. Schuld daran sind der frostige Winter und die gestiegenen Energiepreise. In einem unsanierten Einfamilienhaus fielen somit im letzten Jahr Heizkosten von bis zu 2.800 Euro an*. Dabei könnten die Ausgaben für Heizung und Warmwasser durch eine energetische Sanierung zum Effizienzhaus auf ein Viertel gesenkt werden. Die dena rät daher, den Beginn des Frühjahrs für die energetische Modernisierung zu nutzen.

„Hausbesitzer, die ihre Häuser ohnehin aus technischen Gründen modernisieren müssen, sollten diese Chance nutzen, um energetische Sanierungsmaßnahmen gleich mit umzusetzen“, rät dena-Bereichsleiter Christian Stolte. Soll beispielsweise die Fassade erneuert werden, bietet es sich an, gleichzeitig auch zu dämmen. Das Gerüst muss dann nur einmal aufgestellt werden. Neben sinkenden Heizkosten bringt eine umfassende energetische Sanierung weitere Vorteile. „Wärmere Wände sorgen dafür, dass Räume nicht mehr so schnell auskühlen. Durch das verbesserte Raumklima erhöht sich der Wohnkomfort. Gleichzeitig steigt der Wert der Immobilie“, so Stolte weiter.

Grundsätzlich ist bei einer Sanierung die Komplettlösung der effizienteste Weg, weil dann alle Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden können. Wird das Haus gut gedämmt und werden die Fenster erneuert, reicht schon eine kleine Heizung mit erneuerbaren Energien, um den verbleibenden Energiebedarf zu decken. Aber auch eine schrittweise Sanierung macht sich bezahlt.

Seit März fördert die KfW-Bankengruppe wieder Einzelmaßnahmen zur energetischen Sanierung mit zinsgünstigen Krediten oder Investitionszuschüssen. Dazu zählen zum Beispiel Dämmung, Fensteraustausch und Heizungserneuerung. Welche Maßnahmen infrage kommen, muss für jedes Gebäude individuell betrachtet werden. Unabhängig davon, wie umfangreich saniert wird: Um die optimale Lösung zu finden und Schäden wie Schimmelbildung durch falsche Planung zu vermeiden, sollte an erster Stelle eine umfassende Energieberatung durch einen erfahrenen Experten stehen.

Und wer die Erfolge seiner Effizienzhaus-Sanierung auch für die Nachbarn sichtbar machen will, kann das Gütesiegel der dena beantragen und sein Haus damit auszeichnen.

Nähere Informationen zur energetischen Sanierung und Hilfe bei der Suche nach Sanierungsexperten finden Interessierte unter www.zukunft-haus.info .

*Annahme: Einfamilienhaus, Wohnfläche von 150 m², mittlerer Endenergieverbrauch von ca. 4000 Litern Heizöl (40.000 kWh), Heizölpreis: 2009 = 5,3 Cent/kWh, 2010 = 6,5 Cent/kWh, Mehrverbrauch Heizöl 2010 im Vergleich zu 2009: rund 600 Liter.

Quelle: dena pressedienst, Foto: Deutsche Bundesstifung Umwelt